Ein Überblick

Allergietest

Belastungs- EKG (Fahrradergometer)

Chirotherapie/manuelle Medizin

Desensibilisierung (Hyposensibilisierung)

Disease Management Programme und Schulungen
(Diabetes, COPD, Asthma, Arterielle Hypertonie, KHK)

Elektrokardiogramm (EKG)

M.O.B.I.L.I.S.

Führerscheinuntersuchung

Gesundheitsuntersuchung (Checkup[1])

Hautkrebsscreening

Herzkreislauf Check-up

Impfungen, Reiseimpfungen (Reisemedizin, Gelbfieberimpfung)

Jugendschutzuntersuchung

Kleine Chirurgie
(Schnittverletzungen, Entfernung von Hautveränderungen, Wundbehandlung)

Koronarsportgruppe (Herzsportgruppe)

Krebsvorsorge (Hautkrebsscreening, Krebsvorsorge beim Mann)

Laboruntersuchungen (Blutanalyse, Urin)

Laktatleistungsdiagnostik

Langzeit-EKG

Langzeit Blutdruckmessung

Lungenfunktionsuntersuchung (Spirometrie)

Reisemedizin (CRM Reisemedizinischer Dokumentationsbogen (PDF-Datei), Online-Fragebogen, Fragebogen Gelbfieberimpfung)

Sonografie 
(Bauchraum, Schilddrüse, Halsschlagadern, Gefäßsystem Arterien und Venen Arme und Beine, Herzultraschall nur bei Privatpatienten/Selbstzahlern)

Tauchtauglichkeitsuntersuchung

Schulungen (Diabetes mellitus, COPD, Asthma bronchiale, arterielle Hypertonie)

Sportmedizin (Diagnostik, manuelle Therapie, Injektionen, Sport und Ernaehrung, Sportuntersuchung, Laktatleistungsdiagnostik, Trainingsplanung – Trainingsherzfrequenz)

Vitamintherapie (Infusionen/Injektionen)

Wundtherapie

Zusatzuntersuchungen Vorsorge/check (Zusatz CheckUp)

Schlafapnoe-Screening

Allgemeinmedizin

Den Allgemeinmediziner oder praktischen Arzt früherer Jahre gibt es nur noch selten. Den gestiegenen Anforderungen an eine moderne medizinische Diagnostik und Therapie orientiert nach Leitlinien und Evidenz-basierter Medizin (EBM) wurde auch die Ausbildung zum Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin angepasst. Die fünfjährige Weiterbildungszeit mit fest vorgeschriebenen Weiterbildungszeiten in den Fächern Innere Medizin, Chirurgie, allgemeinmedizinischer Tätigkeit in einer weiterbildungsermächtigten Praxis und Wahlfächern wie Pädiatrie oder Anästhesie muss mit einer Facharztprüfung abgeschlossen werden.

Der Arbeitsbereich der Allgemeinmedizin beinhaltet die Grundversorgung aller Patienten mit körperlichen und seelischen Gesundheitsstörungen in der Notfall-, Akut- und Langzeitversorgung sowie wesentliche Bereiche der Prävention und Rehabilitation. Fachärztinnen und Fachärzte für Allgemeinmedizin sind darauf spezialisiert, als erste ärztliche Ansprechpartner bei allen Gesundheitsproblemen zu helfen.

Die Arbeitsweise der Allgemeinmedizin berücksichtigt somatische, psycho-soziale, soziokulturelle und ökologische Aspekte. Bei der Interpretation von Symptomen und Befunden ist es von besonderer Bedeutung, den Patienten, sein Krankheitskonzept, sein Umfeld und seine Geschichte zu würdigen (hermeneutisches Fallverständnis).
Die Arbeitsgrundlagen der Allgemeinmedizin sind eine auf Dauer angelegte Arzt-Patienten-Beziehung und die erlebte Anamnese, die auf einer breiten Zuständigkeit und Kontinuität in der Versorgung beruhen. Zu den Arbeitsgrundlagen gehört auch der Umgang mit den epidemiologischen Besonderheiten des unausgelesenen Patientenkollektivs mit den daraus folgenden speziellen Bedingungen der Entscheidungsfindung (abwartendes Offenhalten des Falles, Berücksichtigung abwendbar gefährlicher Verläufe).

Das Arbeitsziel der Allgemeinmedizin ist eine qualitativ hochstehende Versorgung, die den Schutz des Patienten, aber auch der Gesellschaft vor Fehl-, Unter- oder Überversorgung einschließt.

Der Arbeitsauftrag der Allgemeinmedizin beinhaltet:

• die primärärztliche Filter- und Steuerfunktion, insbesondere die angemessene und gegenüber Patient und Gesellschaft verantwortliche Stufendiagnostik und Therapie unter Einbeziehung von Fachspezialisten;
• die haus- und familienärztliche Funktion, insbesondere die Betreuung des Patienten im Kontext seiner Familie oder sozialen Gemeinschaft, auch im häuslichen Umfeld (Hausbesuch);
• die Gesundheitsbildungsfunktion, insbesondere Gesundheitsberatung und -förderung für den Einzelnen wie auch in der Gemeinde;
• die Koordinations- u. Integrationsfunktion, insbesondere die gezielte Zuweisung zu Spezialisten, die federführende Koordinierung zwischen den Versorgungsebenen, das Zusammenführen und Bewerten aller Ergebnisse und deren kontinuierliche Dokumentation, sowie die Vermittlung von Hilfe und Pflege des Patienten in seinem Umfeld.
Beschluss der Jahreshauptversammlung der DEGAM (Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin) vom 21. September 2002

http://www.degam.de

Innere Medizin

Diabetologische Praxis Ebene B (Typ-2-Diabetes, Diabetesberaterin, Diabetikerschulungen, Einschreibung und Weiterbetreuung von Patienten mit Diabetes mellitus Typ II)
Tumornachsorge
Herz-Kreislauf-Erkrankungen (sonografische Diagnostik, Elektrokardiogramm, Langzeitblutdruck- und Langzeit-EKG-Untersuchungen, Fahrradergometrie, Lungenfunktionstest)
Magen-Darm-Erkrankungen, innere Organe (Ultraschalluntersuchung Bauch, Schilddrüse, Laboranalyse, Laborfunktionstests,  Urinuntersuchung, Stuhluntersuchung)

Gefäßdiagnostik (periphere Arterien: Dopplerverschlussdruckmessung – automatisiert und manuell, Duplexsonografie Arterien und Venen, Duplexsonografie der Halsschlagadern – extrakranielle Duplexsonografie)

Hausärztliche Versorgung

Landläufig gilt in der Bevölkerung die Meinung. der Hausarzt sei derjenige Arzt, der ins Haus kommt, also Hausbesuche macht. Definitionsgemäß ist ein Hausarzt jedoch ein niedergelassener (freiberuflicher) oder ein in einem Medizinischen Versorgungszentrum angestellter Arzt, der für den Patienten meist die erste Anlaufstelle bei medizinischen Problemen ist oder im Rahmen des Hausarztmodells sogar sein muss. 37,1 Prozent der Ärzte in Deutschland sind Hausärzte.
Er ist im Regelfall die erste medizinische „Anlaufstelle“, die man bei Gesundheitsproblemen oder -fragen aufsucht. Bei schwereren Krankheiten, in dringenden Notfällen oder Patienten die aufgrund andauernder körperlicher Beschwerden nicht mobil sind, werden Hausbesuche von uns durchgeführt. Da unser Terminsystem täglich für einen unserer Ärzte Hausbesuchszeiten vorsieht kann es im akuten Fall sein, dass Sie nicht von dem Arzt Ihrer Wahl besucht werden.
Wichtig für Hausarzt und Patient ist ein Vertrauensverhältnis, weshalb man auch vom Familienarzt spricht. Im Idealfall kennt der Arzt von früheren Gelegenheiten im Wesentlichen die Lebens- bzw. Krankengeschichte, während er sie bei neuen Patienten erst in längerem Gespräch erheben muss (Anamnese). Durch eine gewisse Kenntnis der persönlichen Situation und das Vertrauen der Patienten können Hausärzte oft auch bei psychischen Problemen oder Konflikten besser helfen als mancher Spezialist. Da Sie als Patient in der Praxis West ein ungemein vielfältiges Spektrum an Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten erwartet werden deutlich weniger Überweisungen zu anderen Fachärzten oder Krankenhauseinweisungen nötig.

In Deutschland sind als Hausärzte tätig:

Fachärzte für Allgemeinmedizin, hausärztlich niedergelassene Fachärzte für Innere Medizin, so genannte praktische Ärzte, also ohne Facharztanerkennung. (Für die Kassenzulassung bedarf es heute einer Facharztprüfung, die Neuzulassung eines praktischen Arztes als Vertragsarzt ist heute nicht mehr möglich.)Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin (früher Kinderarzt).

Ernährungsmedizin

Gesundes Essen für sich allein nützt nicht viel, wenn die sonstige Lebensweise nicht stimmt. Gehen Sie viel an der frischen Luft spazieren oder radeln, um Ihre Kalorienproduktion anzukurbeln. Der menschliche Körper ist – genetisch betrachtet- kaum in der Lage, den extremen Wandel von einem aktiven zu einem inaktiven Lebensstil ohne Konsequenzen zu verkraften. Übergewicht, Herz-Kreislauferkrankungen und Fehlfunktionen sind die Folgen. Unsere Muskeln sind dazu da, um sie zu benutzen! Körperliche Betätigung bringt Ihnen beim Abnehmen viele Vorteile:

• Bewegung steigert den Muskelstoffwechsel und wirkt dem Abbau von Muskeleiweiß beim Abnehmen entgegen: Was der Körper nicht braucht, bildet sich zurück.
• Körperliche Aktivität erhöht den Grundumsatz: Jeder Mensch, ob dick oder dünn, verbraucht auch beim Nichtstun Energie, den so genannten Grundumsatz oder Erhaltungsstoffwechsel. Je mehr stoffwechselaktive Muskelmasse der Körper besitzt, desto höher ist der Grundumsatz. Mit zunehmendem Alter (schon ab 40!) nimmt die Muskelmasse ab.
• Regelmäßiger Sport verbessert den Hormonspiegel und fördert den Fettabbau: Bei längeren Belastungen ist auch die hormonelle Voraussetzung für den Fettabbau optimal. Die Stresshormone (Fett abbauend, z.B. Noradrenalin) sind erhöht und Insulin (Fett speichernd) ist erniedrigt. Auch die Anzahl der Insulinrezeptoren nimmt zu, die Insulinsensitivität steigt, was ebenso die Fettmobilisation beschleunigt.
• Bewegung ist die effektivste Methode, um das gefäßschützende HDL-Cholesterin zu erhöhen.
• Sportlich Aktive stärken ihr Herz, ihre Lunge und ihr Immunsystem.
• Regelmäßige körperliche Aktivitäten werden meist als eine Bereicherung empfunden. Beantworten Sie sich die einfache Frage: Welcher Sport macht mir zwei- bis dreimal pro Woche Spaß und Freude? Sport, Spaß und Spiel gehören zusammen. Nutzen Sie eventuell die Gruppendynamik im Verein.
• Bewegung hilft, Spannungen und Traurigkeit abzubauen sowie depressive Stimmungsschwankungen während des Abnehmens zu kompensieren.
• Last but not least: Körperliche Betätigung lenkt vom Essen ab und hilft dadurch beim Abnehmen. Sie möchten gezielt körperlich aktiv werden, um leichter abzunehmen? Dann ist es sinnvoll, eine Sportart zu betreiben, die möglichst große Muskelgruppen aktiviert.

Bei folgenden Sportarten ist dies besonders der Fall:

• Schwimmen
• Laufen, Joggen und (Nordic) Walken
• Tanzen
• Radfahren
• Bergwandern
• Skilanglaufen
• Rudern

Sportarten wie Schwimmen, Reiten oder Radfahren sind zum Abnehmen besonders geeignet, da bei ihnen das Körpergewicht eine untergeordnete Rolle spielt. Der Auftrieb des Wassers entlastet Gelenke, Bänder und die Wirbelsäule, lockert Muskeln und hilft bei Verspannungen. Beim Reiten und beim Rad fahren trägt das Pferd beziehungsweise das Rad das Gewicht.
Wenn Sie wirklich konsequent mithilfe regelmäßiger Bewegung abnehmen wollen, sollten Sie zwei- bis dreimal mal pro Woche Sport treiben. Die einzelnen Einheiten sollten mindestens 30 Minuten lang ohne Pause dauern. Je häufiger und länger Sie sich am Stück bewegen, desto besser sind Sie trainiert und desto früher beginnt das Fett zu schmelzen.
Ein wichtiges Kriterium für eine angemessene Intensität sportlicher Bewegung: Sie müssen sich dabei noch unterhalten können, ohne völlig außer Atem zu geraten. Dann ist die Belastung nicht zu hoch gewählt.
Gartenarbeit kann besonders für Ältere eine gesunde Alternative zu anderen Sportarten sein. Wissenschaftler der Kansas State University fanden heraus, dass die Arbeit im Grünen den Körper ähnlich fordert, wie ein leichtes Ausdauertraining.
Die Leitlinie der Deutschen Adipositas-Gesellschaft, der Deutschen Diabetes-Gesellschaft, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin empfiehlt, während des Abnehmens mithilfe von Bewegung folgende Hinweise zu beachten:

• Verbrauchen Sie beim Abnehmen mindestens 2500 Kcal pro Woche durch zusätzliche Bewegung: Das entspricht circa fünf Stunden zusätzliche Bewegung pro Woche.
• Um Ihr Gewicht später zu stabilisieren, helfen drei bis fünf Stunden pro Woche Bewegung zusätzlich, bei denen 1500 Kcal verbraucht werden. Für die Bewegung gilt wie für das Essen: Lieber öfter weniger als einmal viel!

Zwei wichtige Grundregeln sind dabei zu beachten:
• Steigern Sie Ihre Bewegung langsam.
• Erhöhen Sie erst den Umfang (Streckenlänge), dann die Intensität (Geschwindigkeit).

Beginnen Sie gleich nach dem Aufstehen mit Morgengymnastik. Und lassen Sie Ihr Auto lieber öfters in der Garage, denn hier gilt nicht der Satz „Was rastet rostet“. Ihr Auto bleibt Ihnen sogar länger erhalten. Benutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel, wo es möglich ist. Sie können dann eine Station früher aussteigen und zu Fuß weiter gehen. Oder holen Sie Ihr Rad aus dem Keller, benutzen Sie die Treppe statt den Aufzug oder die Rolltreppe. In der Mittagspause gleich raus an die frische Lust und einen kleinen Spaziergang machen. Hunde/Tiere brauchen Auslauf, vielleicht können Sie öfters das Haustier von Freuden Gassi führen oder wollten Sie nicht schon immer einen eigenen Hund haben? Was hindert Sie noch, sich zu bewegen? Auf gehts…

Chirotherapie

„Mit den Händen heilen“ kann man in vielen Fällen durch die Chirotherapie. Insbesondere Rückenschmerzen sind die Domäne dieser sanften Therapieform, die nur Ärzten im Rahmen der Manipulation vorbehalten ist.

Rückenschmerzen kennt fast jeder: 80 Prozent der Bevölkerung leiden mindestens einmal im Leben darunter. Auf die Frage „Haben Sie heute Rückenschmerzen?“ antwortet etwa jeder Dritte mit „Ja“. Dementsprechend oft ist das Ziehen und Zerren in Nacken oder Kreuz der Grund für Krankmeldungen am Arbeitsplatz. Die dadurch anfallenden Kosten für das Gesundheitssytem gehen in die Milliarden.

Bei den meisten von Rückenschmerzen Geplagten verflüchtigen sich die Beschwerden innerhalb von zwei Wochen. Allerdings haben die Schmerzen die Tendenz, wiederzukehren: Bei mehr als der Hälfte der Patienten treten die Schmerzepisoden mehrmals im Jahr auf. Auch junge Menschen leiden häufig unter Beschwerden der Wirbelsäule. Mit zunehmenden Alter steigt die Zahl der Schmerzattacken weiter an. Besonders stark betroffen ist die Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen. In jeder Altersstufe trifft der Schmerz im Kreuz Frauen häufiger als Männer. Dies gilt sowohl für gelegentliche Rückenschmerzen (65 beziehungsweise 57 Prozent) als auch für chronische Rückenbeschwerden (20 beziehungsweise 15 Prozent).

Die möglichen Ursachen für Rückenschmerzen sind vielfältig: Mal sind Muskelverspannungen durch eine einseitige Körperhaltung (wie stundenlanges Sitzen am PC) der Auslöser, mal ein Bandscheibenvorfall oder eine Nervenentzündung. Auch Erkrankungen des Skeletts wie Morbus Scheuermann können Beschwerden zwischen Nacken und Kreuz verursachen.
Etwa zwei Drittel aller Patienten leiden allerdings an unspezifischen Schmerzen, deren Ursache sich trotz modernster Diagnosetechniken nicht eindeutig feststellen lässt. Zwar findet man bei den meisten Rückenpatienten in der Kernspintomografie (MRT) tatsächlich Veränderungen an der Wirbelsäule wie knöcherne Ausziehungen (Osteophyten) oder Bandscheibenvorwölbungen – ob diese aber wirklich für die Schmerzen verantwortlich sind, ist unklar. Denn solche Veränderungen sind auch unter völlig schmerzfreien Menschen verbreitet.
In den letzten Jahren haben Schmerzforscher verstärkt untersucht, welchen Anteil die Psyche an der Entstehung von Rückenschmerzen hat – und der scheint erheblich zu sein. Inzwischen gehen Experten davon aus, dass es häufig einen körperlichen Auslöser für den Schmerz gibt und dieser dann durch psychische Faktoren verstärkt wird. Die Psyche scheint vor allem darauf einen Einfluss zu haben, ob der Rückenschmerz von alleine verschwindet oder chronisch wird (Chronifizierung). Menschen, die unter Depressionen leiden, haben beispielsweise ein erhöhtes Risiko für Rückenschmerzen. Ebenso nachgewiesen ist, dass psychische Belastungen wie Stress, aber auch eine ungeliebte Arbeit die Wahrscheinlichkeit für Kreuzschmerzen erhöhen.

Jeder Wirbel hat an der Ober- und Unterseite zwei Gelenkfortsätze, über die er mit den anderen Wirbeln verbunden ist. Diese kleinen Wirbelgelenke werden Facettengelenke genannt. Bei Überlastung kann sich die Muskulatur verspannen, und die Beweglichkeit des Gelenks verringern (Facettensyndrom). Diese Bewegungseinschränkung wird von Ärzten, die in der manuellen Therapie geschult sind, als Blockierung bezeichnet. Das Konzept der Blockierung ist aber unter Medizinern nicht allgemein anerkannt.

Eine Sonderform ist die Blockierung des Iliosakralgelenks (Kreuzbein-Darmbein-Gelenk, ISG). Es ist an sich schon wenig beweglich; ist es ganz blockiert, kann dies Schmerzen verursachen (Iliosakralgelenks-Syndrom). Gelenkblockierungen können sowohl durch Verschleiß der Wirbelsäule als auch durch akute Überlastung des Gelenks zustande kommen. Die Wirbelsäulensegmente können sich gegeneinander verschieben, wodurch sich auch die Lage der kleinen Wirbelkörpergelenke zueinander ändert. Die Verschiebung der Facettengelenke ist zwar minimal, kann aber die Nerven in der Gelenkskapsel reizen. Als Reaktion verspannen sich die Muskeln, welche die Wirbelsäule halten. Diese Verspannungen der kleinen Muskeln führen zu einer Einschränkung der Beweglichkeit: Das Gelenk wird blockiert, und die Funktion ist gestört. Häufig tritt ein stechender Schmerz plötzlich nach einer Überbelastung auf. Eine falsche Bewegung, ein Sturz auf das Gesäß oder das Heben eines schweren Gegenstandes (z.B. Getränkekiste) lösen den akuten Schmerz aus. Er geht langsam in einen dumpfen, tiefsitzenden, schlecht zu beschreibenden Schmerz über. Der Schmerz nimmt bei Belastung und im Tagesverlauf zu und bessert sich im Liegen.Verantwortlich dafür ist die verspannte Rückenmuskulatur. Bei einer Bewegung in die blockierte Richtung kann sich der Schmerz verändern und wieder einen eher stechenden Charakter annehmen.
Die Schmerzen der Facettengelenke können in den Gesäßbereich, die Leiste und die Beine ausstrahlen. Eine Unterscheidung zu radikulären Schmerzen kann nur der Arzt treffen. Die Bewegung der Wirbelsäule ist eingeschränkt. Manchmal kommt es zu einer Zwangshaltung, wobei die Bewegung in eine bestimmte Richtung vermieden wird. So kann ein Betroffener beispielsweise nicht die Wirbelsäule verdrehen sondern dreht stattdessen den ganzen Körper.

Der Arzt überprüft die Beweglichkeit in den einzelnen Wirbelabschnitten. Eine Fehlfunktion der Gelenke zeigt sich in verschiedenen Untersuchungen:

  • Stauchung der Facettengelenke: Der Patient liegt auf dem Bauch. Der Arzt fixiert mit einer Hand die Lendenwirbelsäule und zieht mit der anderen Hand das gestreckte Bein nach oben. Bei Reizungen des Facettengelenks hat der Patient Schmerzen im Bereich des Facettengelenks.
  • Bildgebende Verfahren wie Röntgen oder CT können zwar eine Abnutzung der Gelenke (Verschleiß) darstellen. Eine Bewegungseinschränkung lässt sich so aber nicht erkennen.

Durch Bewegung kann sich eine Blockierung spontan wieder lösen. Betroffene sollten ausprobieren, ob ihnen eine ganz bestimmte Bewegungs- oder Dehnübung hilft. Diese Übungen sollten Sie sich beim ersten Mal von einem Physiotherapeuten zeigen lassen.

Bei stärkeren, akuten Beschwerden können kurzfristig Schmerzmedikamente oder Schmerzpflaster eingesetzt werden, um trotzdem Bewegung zu ermöglichen. Auch Wärmepflaster, Körnerkissen oder lokale Wirkstoffe wie Capsaicin wirken oft schmerzlindernd. Sie erhöhen die lokale Durchblutung und entspannen die Muskulatur, was die Beweglichkeit steigert.

Chirotherapeutisch/ Manualtherapeutisch ausgebildete Ärzte wie Frau Dr.Silke Orth und Herr Dr.Patrick Kudielka können versuchen, die Blockierung zu lösen. Dabei werden prinzipiell zwei Verfahren unterschieden:

  • Bei der Mobilisation wird durch vorsichtiges Dehnen die Beweglichkeit in dem betroffenen Bewegungssegment verbessert.
  • Bei der Manipulation wird ein kurzer Impuls auf das betroffene Segment gegeben, und zwar immer in die „freie“ (also normale und schmerzfreie) Richtung. Dabei kann es zu einem lauten Knacken kommen. Ein Impuls ist eine kurze Krafteinwirkung auf ein Gelenk oder Segment mit geringer Amplitude. Üblicherweise wird vorher ein sogenannter leichter Probezug gemacht. Nur wenn dieser schmerzfrei möglich ist darf dann Manipuliert werden. Manipulationen dürfen in Deutschland nur von Ärzten durchgeführt werden.

In seltenen Fällen und bei sehr starken Schmerzen kann eine Infiltration in Frage kommen. Unter Röntgenkontrolle (Bildwandler) wird das verdächtige Wirbelgelenk gezielt betäubt. Dazu wird die Haut desinfiziert und eine Nadel bis ins Gelenk vorgeschoben. Dort wird etwas Kontrastmittel gespritzt, um die richtige Lage der Nadel zu kontrollieren. Anschließend wird ein Gemisch aus lokalem Betäubungsmittel mit Kortison in oder an die gereizten Wirbelgelenke gespritzt (Facettenblockade). Kortison soll die Entzündung hemmen.
Akute Schmerzen können Patienten oft selbst mit frei verkäuflichen Schmerzmitteln und Bewegung gut behandeln. Regelmäßige körperliche Aktivität kann die Häufigkeit und Dauer von Rückenschmerzepisoden reduzieren. Sinnvoll sind Sportarten wie Schwimmen mit der richtigen Technik, Radfahren, Tanzen oder Nordic Walking, aber auch lange Spaziergänge.
In Ausnahmefällen kann der Arzt eine Physiotherapie zum Aufbau der Bauch- und Rückenmuskulatur verordnen, um damit Rückenschmerzen vorzubeugen oder zu lindern. Denn eine kräftige Rumpfmuskulatur stabilisiert die Wirbelsäule wie ein Korsett, sodass die Gelenke auch bei Belastung in der richtigen Position bleiben. So lassen sich Gelenkblockierungen vermeiden. Die erlernten Übungen müssen selbstständig und regelmäßig zu Hause durchgeführt werden, da sich die Muskeln sonst schnell wieder zurückbilden.

Reisemedizin

Reisemedizinischer Dokumentationsbogen
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Informationen/Fragebogen zur Gelbfieberimpfung

Den sichersten Schutz vor Infektionskrankheiten bieten Impfungen. Daher werden in Deutschland die meisten Menschen bereits im frühen Kindes alter regelmäßig gegen eine Vielzahl von Krankheiten geimpft, darunter Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Poliomyelitis ( Kinderlähmung) und Keuchhusten. Doch kaum eine Impfung schützt ein Leben lang. Viele müssen nach spätestens 10 Jahren, einige sogar früher, aufgefrischt werden. Eine Reise ist eine gute Gelegenheit, um Ihren Arzt den Impfschutz überprüfen zu lassen und sich gleichzeitig über sinnvolle bzw. notwendige Impfungen für ihr Urlaubsland zu informieren. Zahlreiche gesetzliche Krankenkassen gewähren eine Rückerstattung für Reiseimpfungen! Häufig werden die Gesundheitsgefahren, die mit einer Auslandsreise verbunden sind, unterschätzt. Darüber hinaus wurde die reisemedizinische Vorsorge aufgrund der bisher anfallenden Kosten für Schutzimpfungen oftmals vernachlässigt. Reisenden bietet sich nun die Möglichkeit, die Risikovorsorge optimal zu gestalten. Entscheiden Sie sich für eine umfassende reisemedizinische Beratung in unserer Praxis, so erhalten Sie außerdem zahlreiche Informationen und hilfreiche Tipps zu weiteren wichtigen gesundheitlichen Vorsorgemaßnahmen auf Reisen. Dazu zählen z.B. die Nahrungs- und Trinkwasserhygiene und der Schutz vor Mückenstichen. In einigen Regionen der Erde übertragen Mücken Krankheiten, gegen die es heute noch keine Impfungen gibt. Qualifizierte reisemedizinische Beratung Lassen sie sich spätestens 6 Wochen vor Ihrer nächsten Reise qualifiziert über gesundheitliche Risiken Ihres Urlaubszieles beraten. So bleibt noch genügend Zeit, um fehlende Impfungen durchzuführen. Hinweis: Eine Impfung gegen Gelbfieber, eine durch Mücken übertragene Krankheit, darf nur in zugelassenen GelbfieberImpfstellen erfolgen. Da die Gelbfieberimpfung nur mit staatlicher Anerkennung Personen-bezogen erfolgen darf, fragen Sie bitte nach einem gesonderten Termin bei Herrn Dr.med. Patrick Kudielka.

Mit Anerkennung zur Gelbfieberimpfstelle seit Juli 2011 können wir die Gelbfieberimpfung bei Ihnen nach Voranmeldung jederzeit durchführen. Beachten Sie jedoch bitte die gesonderten Hinweise. Wenn Sie uns die Vorbereitung auf Ihre Impfung erleichtern wollen, reichen Sie uns bitte Ihren Impfpass zusammen mit dem ausgefüllten Fragebogen Gelbfieberimpfung in unsere Praxis, damit können wesentliche Vorabinformationen zeiteffizient geklärt werden.

Impfung

So zahlreich die Reiseziele sind, so individuell muss auch der notwendige Impfschutz ermittelt werden. Eine erste Übersicht über potentielle Reiseimpfungen gibt die untenstehende Auflistung. Eine reisemedizinische Beratung kann sie allerdings nicht ersetzen. Je weiter eine Reise führt, umso wichtiger ist ein umfassender Impfschutz. Dies gilt besonders für südliche Länder mit wärmerem Klima. So ist eine Gelbfieberimpfung für
einige Regionen Afrikas und Südamerikas nicht nur vorgeschrieben, sondern auch dringend zu empfehlen. Allerdings sollte nicht nur vor Fernreisen an
den Impfschutz gedacht werden. Beispielsweise ist das Risiko, an einer Hepatitis A zu erkranken in Süditalien bereits achtmal höher als in Deutschland und in der Türkei sogar 50 mal so hoch. Hepatitis A ist eine Form der Gelbsucht, die über verunreinigte Nahrungsmittel, vor allem Muscheln, übertragen wird.
Auch bei einem Sommerurlaub (z. Bsp. im nahe gelegenen Bayerischen Wald oder in bestimmten Regionen Österreichs und Schweden,
sollte man sich rechtzeitig gegen FSME, eine durch Zecken übertragenen Erkrankung, die schwere Verläufe nehmen kann, impfen lassen. Erstattungsfähige Reiseimpfungen Zahlreiche gesetzliche Krankenkassen erstatten inzwischen viele Reiseimpfungen, dazu gehören die Impfungen gegen Cholera, FSME, Gelbfieber, Hepatitis A, Hepatitis B, Japanische Enzephalitis, Meningokokken-Meningitis, Poliomyelitis, Tollwut, Typhus.

Abrechnung

Seit Juni 2007 erstatten zahlreiche gesetzliche Krankenkassen Ihren Versicherten die Kosten für alle wichtigen Auslandsreiseimpfungen. Neben Tetanus und Diphtherie werden jetzt beispielsweise auch Impfungen gegen Hepatitis A, Hepatitis B und Tollwut übernommen. Ein Teil der Kranken versicherungen hat ihr Leistungspaket sogar auf die Malariaprophylaxe ausgeweitet. Bereits über 27 Millionen Versicherte profitieren von einer Erstattung der Kosten für Reiseimpfungen, sofern sie im Zusammenhang mit einer privaten Auslandsreise stehen. Dabei werden sowohl die Impfleistungen des Arztes als auch die Impfstoffe erstattet. Versicherte müssen in der Regel nur die gesetzliche Zuzahlung ( 10% des Impfstoffpreises, mind. 5.- € und max 10.- € ) selbst tragen. Die Praxisgebühr von 10.- € fällt bei Vorsorgeimpfungen grundsätzlich nicht an. Impfkosten für berufliche Auslandsreisen müssen vom Arbeitgeber getragen werden.

Reisemedizinische Beratung nach Aufwand, mindestens 30,60 € (im Grundbetrag ist die ärztliche Vorbereitung auf ein Reiseland incl. 20 Minuten Beratung mit individueller schriftlicher Reiseinformation enthalten; bei Reisen in Schwellen- oder Entwicklungsländer und/oder in mehrere Länder wird die Beratung nach Aufwand gemäß der Gebührenordnung für Ärzte nach Steigerungssätzen berechnet)

Erste Impfung 10,72 €

Parallelimpfung 6,70 €

 

Malariavorsorge

Malaria wird durch Anopheles-Mücken übertragen und kommt in vielen tropischen und subtropischen Regionen der Erde vor. Die gefährlichste Form der Malaria kann unbehandelt tödlich verlaufen, bei rechtzeitiger Behandlung ist sie jedoch heilbar. Gegen Malaria gibt es noch keine Impfung. Allerdings sind bestimmte Medikamente in Tablettenform zur Malariaprophylaxe verfügbar. Einige Krankenkassen erstatten auch die Kosten für diese Gesundheitsvorsorge. Die qualifizierte reisemedizinische Beratung in unserer Praxis wird gemäss dem zeitlichen Aufwand nach der Gebühren ordnung für Ärzte berechnet und kostet 30,60 €, sowie 10,72 € für eine Impfung, bzw. 6,70 € für Parallelimpfungen. Sie erhalten nach erfolgter Beratung und Impfung eine Gesamtrechung, die Sie bei ihrer Krankenkasse einreichen sollten.

Wenn Sie sich für eine Reisemedizinische Beratung in unserer Praxis interessieren, denken Sie bitte daran, mindestens 6 Wochen vor z.B. Fernreisen einen Termin in unserer Praxis zu vereinbaren. Wenn Sie uns vorab Ihren Impfpass sowie den vollständig ausgefüllten Reisemedizinischen Dokumentationsbogen zur Verfügung stellen, können wir uns auf Ihre Beratung optimal vorbereiten.

Informationsseiten im Internet
Centrum für Reisemedizin
fit for travel – Reisemedizinischer Informationsservice
Liste derjenigen Krankenkassen, die Reiseimpfungen erstatten

Was ist Gelbfieber und warum sollte ich mich impfen lassen?

Gelbfieber ist eine akut lebensbedrohliche Infektionskrankheit, welche bei un-günstigem Verlauf tödlich endet. Übertragen wird das Gelbfiebervirus durch Mücken. Dieser Virus kommt in bestimmten tropischen Regionen in Südamerika und Afrika vor, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu Gelbfieberverbreitungszonen deklariert wurden. In Gebieten mit Vorkommen von Gelbfieber ist eine Übertragung in ländlichen aber auch in städtischen Regionen möglich. Zu Ihrem persönlichen Schutz ist es notwendig, sich spätestens 10 Tage vor Einreise in diese Gebiete gegen Gelbfieber impfen zu lassen. Daneben verlangen viele Länder die Vorlage einer international gültigen Bescheinigung (Impfpass) über eine Gelbfieberimpfung, wenn Sie aus einem der Länder mit Gelbfieberinfektionsgebieten einreisen wollen. Aufgrund neuer Impfdaten und Erkrankungszahlen wurde von der WHO im Mai 2013 mitgeteilt, dass die einmalige Gelbfieberimpfung, die bisher alle 10 Jahre aufgefrischt werden musste nun einen lebenslangen Schutz bieten würde. Reisende sollten jedoch beachten, dass sich die Einreisevorschriften von Ländern mit Gelbfieber-Impfpflicht trotz der aktualisierten Impfempfehlung der WHO, voraussichtlich vorerst nicht ändern werden.

Weitere Informationen finden Sie hier: Informationen/Fragebogen zur Gelbfieberimpfung

Reisemedizinischer Dokumentationsbogen
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M.O.B.I.L.I.S.

Der nächste M.O.B.I.L.I.S.-Kurs startet im Frühjahr 2014, bewerben Sie sich noch heute und sichern Sie sich einen der maximal 18 Plätze!

M.O.B.I.L.I.S = bewegt abnehmen mit Unterstützung eines interdisziplinär geschulten Trainer-Ärzte-Team

Was ist M.O.B.I.L.I.S. ?
Übergewicht ist ein mittlerweile wissenschaftlich anerkannter Risikofaktor für die Entwicklung schwerwiegender Erkrankungen wie Diabetes (Zuckerkrankheit), hoher Blutdruck (arterielle Hypertonie), Fettstoffwechselstörung (Hypercholesterinämie/-lipidämie) und Gelenkverschleiß (Arthrose). In der Folge erhöht sich damit das Risiko vorzeitig einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden.
Wer eine erfolgversprechende Möglichkeit zu Gewichtsabnahme ohne gefährliche Risiken und Nebenwirkungen sucht, sollte ein wissenschaftlich fundiertes und qualitätsgesichertes Konzept wählen – keine Diät oder Fastenkur.

Der Name ist Konzept:
Multizentrisch organisierte bewegungsorientierte Initiative zur Lebensstiländerung in Selbstverantwortung, bzw. mobilis = lateinisch „beweglich“

M.O.B.I.L.I.S. bietet langfristige und kompetente Unterstützung im Kampf gegen die Pfunde unter dem Motto: Mehr bewegen. Gesünder essen.
M.O.B.I.L.I.S. richtet sich gezielt an stark übergewichtige Erwachsene, die abnehmen wollen und zugleich bereit sind, ihren Lebensstil engagiert und dauerhaft zu verändern.
M.O.B.I.L.I.S. wurde im Jahr 2002 von dem Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin, Deutsche Sporthochschule Köln sowie der Abteilung Rehabilitative und Präventive Sportmedizin, Universitätsklinikum Freiburg initiiert.
M.O.B.I.L.I.S. wird von hochrangigen Politikern des Deutschen Bundestages, des Europäischen Parlaments und verschiedener Landesregierungen in Form lokaler Patenschaften unterstützt.

Was bietet M.O.B.I.L.I.S. in Mayen?

• Programmdauer 1 Jahr
• 40 praktische Bewegungseinheiten (Gymnastik, Kräftigungstraining, Walking etc.)
• 20 theoretische Gruppensitzungen (Verhaltenstraining, Ernährungsgrundlagen, Bewegungstheorie)
• 3 ärztliche Untersuchungen (Anamnese, klinische Untersuchung, Blutwerte, Belastungs-EKG)
• ausführlicher medizinischer Abschlussbericht nach Programmende
• Betreuung durch hoch qualifizierte sowie geschulte Fachkräfte:
o Dipl. Sportlehrer und Sporttherapeut
o Dipl. Pädadoge mit ausgewiesener Erfahrung im Bereich Essstörungen
o Diätassistentin, Ernährungsberaterin
o Fachärztin und Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin mit Zusatzbezeichnungen Sportmedizin, Ernährungsmedizin

M.O.B.I.L.I.S. besteht aus Bewegungseinheiten, Gruppensitzungen und Aufgaben für Zuhause. Die Erfüllung der Aufgaben ist der Schlüssel zum Erfolg!

Was kostet M.O.B.I.L.I.S. ?
Die Teilnahmegebühr für das Schulungsprogramm beträgt 785,00 Euro pro Person.
Gesetzlich Versicherte können nach § 43 Abs. 1 Nr. 2 SGB V bis zu 685,00 Euro bei regelmäßiger Teilnahme (mindestens 75 %) von Ihrer Krankenkasse erstattet bekommen. Der Eigenanteil beläuft sich auf 100,00 Euro.
Die Teilnahme an M.O.B.I.L.I.S. mit Kostenerstattung setzt eine ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung voraus.
Voraussetzungen für die Teilnahme:
BMI zwischen 30 kg/m2 und 40 kg/m2 (sie sind beispielsweise 165 cm groß und 82 kg schwer, dann haben Sie einen BMI von 30)
Teilnahme an einem Bewegungsprogramm (inkl. Gymnastik und Walking) ist möglich
Vollendung des 18.Lebensjahres
kein Typ-1-Diabetes
keine Einnahme von Psychopharmaka, Abmagerungsmitteln oder Appetitzüglern
keine chirurgische Magenverkleinerung
keine Essstörung (Bulimie, Bulimia nervosa, Binge Eating Disorder)
keine bösartige Tumorerkrankung mit krankheitsfreiem Zustand unter 5 Jahren

M.O.B.I.L.I.S. e.V.
M.O.B.I.L.I.S. arbeitet nicht gewinnorientiert und verfolgt keinerlei kommerzielle Interessen
M.O.B.I.L.I.S. wird unterstützt sowie offiziell als Schulungsprogamm zur Therapie der Adipositas empfohlen von:
Berufsverband Deutscher Ernährungsmediziner e.V.
Berufsverband Deutscher Präventologen e.V.
Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention e.V.
Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen e.V.
Deutscher Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e.V.

M.O.B.I.L.I.S. hilft nationale Gesundheitsziele zu verwirklichen und wurde daher am 17.07.2009 als qualitätsgesicherte Maßnahme mit dem Gütesiegel des Kooperationsverbundes gesundheitsziele.de ausgezeichnet.

Bewerbung:
Fragen und Antworten stellen Sie bitte direkt an die M.O.B.I.L.I.S.-Geschäftsstelle in Freiburg unter der hotline 0761-5039117 oder wenden Sie sich an die Paxis West 02651-2044. Das Bewerbungsformular finden sie hier.

Kontakt:
M.O.B.I.L.I.S. ist an über hundert Standorten bundesweit vertreten.
Informationen über Jahreskurse in Mayen können Sie direkt über das M.O.B.I.L.I.S.-Infotelefon Freiburg: 0761/503910 erfahren sowie im Internet abrufen:

info@mobilis-programm.de
www.mobilis-programm.de
www.praxis-west-mayen.de

Im M.O.B.I.L.I.S.-Team Mayen werden Sie betreut durch:

Ralf Steinmetz (Dipl. Sportlehrer, Sporttherapeut)
Elena Sofianou-Schäfer (Diätassistentin, Ökotrophologin, Ernährungsberaterin)
Dipl.Päd. Konstantin Schroeder
Dr.med.Silke Orth (Fachärztin für Innere und Allgemeinmedizin)
Dr.med.Patrick Kudielka (Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin)

Sportmedizin

Sportuntersuchung, Tauglichkeitsuntersuchungen, Laktatleistungsdiagnostik, Trainingsplanung, Trainingsherzfrequenz, Tauchtauglichkeitsuntersuchung, Internistische Sportmedizin,  Herzsportgruppe, Orthopädische Sportmedizin (z. Bsp. Behandlung von Überlastungssyndromen, Infiltrationsbehandlung, Reizstromtherapie) Tauchsportärztliche Untersuchung, Sport und Ernaehrung

Diabetes mellitus

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Universitätsmedizin Mainz – Zentrum für Allgemeinmedizin und Geriatrie
Abteilung für Allgemeinmedizin

Das im Dezember 2015 gegründete Zentrum für Allgemeinmedizin und Geriatrie wird von dem in eigener Praxis niedergelassenen Facharzt für Allgemeinmedizin, Univ.-Prof. Dr. med. Michael Jansky, der in Personalunion Leiter der Allgemeinmedizin ist, geleitet.

Im Bereich der Allgemeinmedizin wird die Lehre und Forschung von einer großen Gruppe Lehrbeauftragter und von wissenschaftlichen Mitarbeitern mit sehr großem Engagement geleistet. Alle Lehrbeauftragten sind aktiv in der Praxis tätig und haben umfangreiche didaktische Erfahrungen. Die Lehrbeauftragten sind in der Lage Lehre aus erster Hand zu gewährleisten und können sozusagen die tägliche Praxis in die Universität transferieren.

Eine wichtige Basis der Ausbildung im Fach Allgemeinmedizin bilden die knapp 200 Lehrpraxen die im Rahmen des Blockpraktikums einen Unterricht unter den hausärztlichen Alltagsbedingungen anbieten. Im Blockpraktikum besteht die Möglichkeit die Vielfalt der allgemeinmedizinischen Versorgung hautnah zu erleben.

Das Wahl-Tertial Allgemeinmedizin ermöglicht einen noch tieferen Einblick in das vielseitige und äußerst spannende Fach Allgemeinmedizin. Die hierfür notwendigen akademischen Lehrpraxen stehen in ausreichender Zahl zur Verfügung. Die Praxisinhaberinnen und -inhaber freuen sich auf interessierten Nachwuchs, damit sie ihr umfangreiches Wissen an die Studierenden weitergeben können.

Mit der Neugründung des Zentrums wird es der Allgemeinmedizin in Mainz erstmals ermöglicht, im größeren Umfang wissenschaftlich tätig zu werden.

In Zukunft möchte die universitäre Allgemeinmedizin als Bindeglied zwischen Universität und Praxis gelten, die sich in ihren Forschungsgebieten an den Belangen der niedergelassenen Allgemeinmedizin ausrichtet und diese in die kommenden Projekte mit einbezieht

Direktor: Univ.-Prof. Dr. med. Michael Jansky

Kontakt allgemein
Gabriele Veit
Tel. 06131 17-3240
Am Pulverturm 13
55131 Mainz
gveit@uni-mainz.de

Studienangelegenheiten /Abteilungsverwaltung
Frau Gabriele Veit
Tel.  06131 17-3240
gveit@uni-mainz.de

Blockpraktikum
Frau Sabine Kaiser
Tel. 06131 17-3920
sabkais@uni-mainz.de
Do 9.00 – 14.00 Uhr

Personal/ Abrechnungswesen
Frau Marie-Anna Bahr
Tel. 06131 17-3920
bahrm@uni-mainz.de
Mi 9.00 – 14.00 Uhr

Weitere Infos zum Blockpraktikum Allgemeinmedizin